CSU steht für …

„C“ steht für . . .

mich, meinen Glauben und dem christlichen Menschenbild, dem ich mich verpflichtet fühle.

Ich stehe für eine soziale Arbeitswelt, in der sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber auf ein faires Miteinander verlassen können. Leistung muss sich lohnen und jeder, der arbeitet, ist ein Leistungsträger. Ich sage „ja“ zur sozialen Unterstützung für die Menschen, die sich nicht selbst helfen können. Zu meiner politischen Grundüberzeugung gehört, dass ich die Menschen nehme wie sie sind – mit ihren Stärken und Schwächen. Und dazu gehört auch, die Starken zu fordern und die Schwachen zu fördern.

„S“ steht für . . .

meine Überzeugung, dass jenen zu helfen ist, die Unterstützung benötigen und dazu selbst nicht in der Lage sind. An manchen Stellen müssten die Leistungen besser aufeinander abgestimmt werden und zielgerichteter eingesetzt werden.

So gibt es alleine im Bereich der breit angelegten Familienförderung nahezu 150 verschiedene Leistungen (Überblick über familienpolitische Leistungen in Deutschland), die zu wenig aufeinander abgestimmt sind. Sowohl Betroffene als auch Entscheidungsträger in den Ämtern haben da zweitweise Schwierigkeiten, das ganze Spektrum zu überblicken.

Ich stehe zu unser Sozialstaats-Prinzip: Unser Staat bemüht sich um soziale Gerechtigkeit und soziale Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger. Der Staat ist dafür aber nicht allein verantwortlich und kann letztendlich nur das Geld ausgeben, das vorher erwirtschaftet wurde.

Wir dürfen in einem freien Land leben, in dem jeder im Rahmen der Gesetze die Freiheit hat, seine Entscheidungen selbst zu treffen: für seine Gesundheit, für seine Berufswahl oder für seine Wahl des Lebensstils. Auch und gerade im Sozialstaat ist deshalb jeder erst einmal für sich verantwortlich.

Leistung muss sich lohnen und das Soziale muss seinen Platz haben. Wer es sich auf Kosten der Allgemeinheit im sozialen Netz bequem macht, versündigt sich an denen, die auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind und verletzt den Solidargedanken.

„U“ steht für . . .

das gemeinsame Handeln zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger.

Auch wenn es bei verschiedenen Themen unterschiedliche Meinungen gibt – jeder bringt sich mit seiner Erfahrung, mit seinen politischen Vorstellungen oder seiner inneren Einstellung in die Diskussion ein – das Ziel muss eine demokratische Mehrheits-Entscheidung sein, in der sich jeder finden kann.

Grundlage von Entscheidungen müssen aber verlässliche Informationen und wissenschaftliche Erkenntnisse sein. In Zeiten von Falschnachrichten, Fehlinformationen und Manipulationsversuchen ist deshalb jeder einzelne gefordert, ganz genau zu prüfen und hinzuschauen, wo die Quelle einer Nachricht ist.